Warum sind Toilettenbefreiungen (und Anderes) notwendig? Der Film XXY bietet eine gute Grundlage, um über Grundsätzliches in diesem Zusammehang zu diskutieren . Was für ein Glück, das der offene Zusammenhang Cafe Negation just am Sonntag den 21.02.10 um 15 Uhr in der Praxis diesen Film zeigt und Kaffee und Kuchen zum Verweilen und Diskutieren einladen. Hervorragend!

Wir sind empört! Der FSR-Maschinenwesen/Bombentrichter zensiert die öffentliche freiheitliche Presseberichterstattung über die revolutionären Umwälzungen in der Baracke – und löscht die Beiträge des freien Journalisten und von uns unabhängigen Michel Flaubert. Wir prangern dies an und fordern den FSR-Maschinenbau dazu auf, sich zu diesen unglaublichen Vorgängen zu äußern und sich öffentlich mit den Befreiern zu solidarisieren.
Liebe Mitwesen,
ich bin frustriert: erst die Toiletten, dann die
Waschbacken! Die Entfernung der RTBS1
wird nicht von Dauer sein. Wir denken, dass
die Freiheit von Klassifizerung2 ein notwendiger
Schritt für ein fruchtbares Zusammenleben3
ist. Nach historischer Erkenntnis, ist
Dresden eine alte Römer_innensiedlung. Auch
dort konnten Römer_innen bereits ohne Ansehen
der Person ihr Geschäft verrichten4.
Hinter diesen zivilistatorischen Schritt kann es
kein Zurück geben!
Bei Nachfragen: ag_rtbs@safe-mail.net
Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach
die Wirklichkeit sich zu richten haben wird. Wir nennen Kommunismus die wirkliche
Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt. Die Bedingungen dieser Bewegung
ergeben sich aus der jetzt bestehenden Voraussetzung!5
______________
1) revolutionären Toilettenbefreiungsschilder
2) das heißt dem Zwang zur Geschlechtsidentität entgegengesetzt
3) Mensch beachte die Attributierung
4) eine wichtige Vorraussetzung für das Funktionieren der Wirtschaft
5) Hermann Kokenge: Die Deutsche Ideologie (1845).
Am 26.01.’10 wurden durch revolutionäre Tat weitere Bedürfnisanstalten in Dresden von der Geschlechterklassifizierung befreit und jedermensch zugänglich gemacht. Im Zuge dessen wurden wir auf den skandalösen Zustand aufmerksam, dass sich sowohl der „Putzraum“ sowie eine Dusche sich in der sogenannten „Damentoilette“ befanden.
Am 27.01.’10 wurde festgestellt, dass offenbar konterrevolutionäre reaktionäre Kräfte (vermutlich PaulConsultants) diese Befreiung durch vandalenhaftes abreißen der freien Beschilderung, trotz offensichtlicher Genehmigung, zu verhindern suchten. Deshalb wurden die Toiletten ein weiteres Mal befreiend beschildert:
Zuerst die Toiletten, dann die Waschbecken!
Bilder der Aktion:

Anonyme/r Toilettenbefreier/in bei der Befreiung einer Toilettenanlage

Die befreiten Toiletten werden die Freizügigkeit in alle Welt tragen!